M/m

 


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Selten waren bestimmte Mittel zur Verfolgung eines gemeinsamen gesellschaftlichen Ziels derart über alle Teile der Bevölkerung Deutschlands verteilt, wie die Alltags- und medizinischen Masken, die eine Ausbreitung der Corona-Pandemie seit 2020 so weit wie möglich verhindern sollen. Und selten ist so deutlich zu beobachten, wie die Mittel, die zum Vorteil aller gedacht sind, gleichzeitig zum Problem aller mutieren.

M/m ist eine ergebnisoffene, prozessorientiert-künstlerische Recherche des interdisziplinären Künstlers Volker Hartmann-Langenfelder, der die Vermutung zugrunde liegt, dass neben dem Problem des Pandemiemülls ansich, grundlegende gesellschaftliche Verwerfungen im graduell unterschiedlichen Vermüllungszustand der Straßen einer Großstadt offenbar werden könnten.

Beginnend mit Die Sammlung ist der Fortschritt der Recherche bereits seit März auf digitalem Wege öffentlich zu verfolgen. Seit Anfang Mai wird durch die Unterstützung des COMMUNITYartCENTERmannheim eine den aktuellen Pandemiebedingungen gerecht werdende Form der zumindest teilweisen analogen Umsetzung einzelner Recherche- und Arbeitsschritte ermöglicht. Die ebenfalls teilweise Verlagerung von Recherche sowie künstlerischer Arbeiten in einen Schaufensterbereich des CaCm, nutzt diese Schnittstelle zum öffentlichen Raum, um zumindest ansatzweise auch eine analoge Präsentationsform für das Projekt zu schaffen.

 


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© Volker Hartmann-Langenfelder,