LEA LANGENFELDER


Performance . Text . Installation . Regie 

 

Auftragsarbeiten


What’s Up! – Künstlerische Leitung eines Kooperationsprojekts zwischen der Popakademie, dem Nationaltheater Mannheim und der Johannes Kepler Gesamtschule Mannheim, 2020

Im Projekt „What’s Up!“ erforschten Schüler*innen der Johannes Kepler Gesamtschule Mannheim ihr Verhältnis zum eigenen Smartphone. Dabei konnten sich die Schüler*innen für verschiedene künstlerische Schwerpunkten entscheiden: Performance und Video, Text, Musik, Rauminstallation und Kostüm. Begleitet und beraten wurden sie in ihrer Arbeit dabei durch ein Team professioneller Künstler*innen der jeweiligen Disziplin. Diese Coaches übernahmen in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die Aufgabe der Impulsgeber*innen- und Nehmer*innen und unterstützten sie mit Methodik und ihrem Wissen. Entstanden ist eine Website, die mit zahlreichen Video- und Soundarbeiten als in sich geschlossenes Kunstwerk funktioniert.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG, TEXT Lea Langenfelder
BILDGESTALTUNG VIDEO Karolina Serafin
PRODUKTION León Stawski
PERFORMANCE, VIDEO UND TEXT WORKSHOP Lea Langenfelder, Karolina Serafin, Ricarda Walter
RAUMINSTALLATION WORKSHOP Friedrich Byusa Blam
STYLE WORKSHOP Katrin van Skyhawk
SONGWRITING WORKSHOP Workshop: Jonas Pentzek
BANDARBEIT WORKSHOP Sebastian Michaeli
PRODUKTION WORKSHOP León Stawski

PROJEKTLEITUNG: Danijela Albrecht
MUSIKPÄDAGOGISCHE LEITUNG UND KOORDINATION Ina Schuchardt-Groth
PÄDAGOGISCHE BEGLEITUNG Silke Splitt
PROJEKTASSISTENZ Ricarda Walter 

 

UMGRABEN – Ein Audiowalk des Nationaltheaters Mannheim – Textbeitrag, 2020

„Willkommen in Deiner Stadt.
Diese Stadt ist, wie jede andere auch, gewachsen. Sie ist ein großer Garten.
Wuchernd.
Sprießend.
Blühend.
Verwildert.
Wo es nicht weiterging, hat sie sich neue Wege gesucht…“

https://soundcloud.com/umgraben-mannheim

TEXT Necati Öziri, Gerhild Steinbuch, Sivan Ben Yishai, Björn Bicker, Lea Langenfelder, Enis Maci und Sascha Hargesheimer
ES SPRECHEN Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Rocco Brück, Annemarie Brüntjen, Almut Henkel, Patrick Schnicke, Nicolas Fethi Türksever und Samuel Koch
SOUNDDESIGN UND PRODUKTION Friedrich Byusa Blam
DRAMATURGIE Kerstin Grübmeyer
TONTECHNIK Erik Laros

 

PARZELLE 62 – Dramaturgie einer Narrativen Rauminstallation von Barbara Lenartz am Ballhaus Ost, 2019

In Parzelle 62 ist der Raum das Narrativ: abgedunkelte Fenster, Bildschirme von Überwachungskameras, kryptische Zeichnungen an den Wänden, überall verstreute Notizen. Allein entdecken die Besucher*innen das detailliert ausgestaltete Mikrouniversum eines zurückgezogen Laubenbewohners. Seine Geschichte und Auseinandersetzung mit Verschwörungs-theorien entfalten sich für jede*n Besucher*in neu. Es entstehen multiple konstruierte Realitäten, bei denen jede*r Alltagsgegenstände zu einem anderen Bild eines Lebens zusammensetzt. Schleichend werden die Gäste zu Voyeur*innen, Kompliz*innen und Akteur*innen und können nach ihrem Besuch den Diskurs über die Theorien des Kleingärtners im Netz weiterführen.


Foto: Sara Christina Moser

Mehr sehen: https://www.barbaralenartz.de/PARZELLE-62
Presse: http://affective-societies.de/2019/zeitgenossenschaft/eine-lektion-in-sachen-wahrheitssuche/


Foto: Sara Christina Moser

KONZEPT, SZENOGRAFIE, NARRATION Barbara Lenartz
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Antonia Bitter
DRAMATURGIE Lea Langenfelder
SOUNDDESIGN Christoph Wirth'
GRAFIKDESIGN Sara Cristina Moser
TECHNIK Sebastian Arnd

 

Drüben & Drüben – Text einer Produktion des Stadtensembles des Nationaltheaters Mannheim, 2019

In der Kindheit liegen die Wurzeln unserer Persönlichkeit, sie prägt uns und ist somit der Ursprung unserer Identität. In welchem familiären oder sozialen Umfeld wir aufwachsen, beeinflusst auch unsere Zukunft. Unsere Kindheitserinnerungen, Kindheitshelden und Kinderträume der Zukunft sind immer mit bestimmten Orten verbunden: die Stadt, das Dorf, das Viertel, die Wohnung, das Haus, der Hof, das unbekannte Stück Land hinter dem Haus, das Wohnzimmer, die Küche und natürlich das eigene Kinderzimmer.

In dem Wenderoman „Drüben und Drüben“ beschreiben zwei Autoren ihre eigenen Kindheiten anhand dieser Orte, die sich auf den ersten Blick zu ähneln scheinen. Die politische Trennung in Ost- und Westdeutschland aber macht auf den zweiten Blick einen großen Unterschied. Wie nah und fern zugleich die Lebenswelten sein können und wie die deutsch-deutschen Parallelgesellschaften die Kindheit prägten, ist der Ausgangspunkt für dieses Inszenierungsprojekt. Inspiriert durch die Beschreibungen der Kindheitsräume aus dem Roman inszeniert das Mannheimer Stadtensemble dreißig Jahre nach dem Mauerfall Räume der Kindheit in der Mannheimer Neckarstadt – Ost und West.

Trailer: https://youtu.be/eZsOyjygivQ

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Beata Anna Schmutz
TEXT Lea Langenfelder
SZENOGRAFIE Sophie Lichtenberg
KOSTÜM Melanie Riester
LICHT Björn Klaassen
VIDEO Hanna Green
MUSIK Jan Hertel
ORGANISATION Charlotte Arens
DRAMATURGIE Sascha Hargesheimer

 

Wie der Soldat das Grammofon repariert – Biografische Texte einer Produktion des Badischen Staatstheaters, übernommen durch das Nationaltheater Mannheim, 2019

Wie der Soldat das Grammofon repariert, nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišic, ist eine inszenierte Ausstellung von und mit dem Mannheimer Stadtensemble.


Foto: Felix Grünschloß

Der introvertierte Alexander verbringt eine glückliche Kindheit in einer malerischen Stadt an der Drina im Bosnien-Herzegowina der 90er-Jahre. Er liebt seinen Großvater, der an den Sieg des Kommunismus glaubt. Und er ist begabt für das Erfinden wahnwitziger Geschichten, in denen scheinbar nebensächliche Begebenheiten des Alltags eine wichtige Rolle spielen. Mit dem abrupten Tod des Großvaters, der mit dem Ausbruch des Krieges zusammenfällt, endet die glückliche Zeit in Višegrad. Über der Stadt, in der Christen und Muslime als Nachbarn friedlich zusammen lebten, bricht eine Welle der Gewalt herein. Sie hält auch Einzug in die Erzählungen Alexanders. Gemeinsam mit seiner Familie flieht er nach Deutschland – dort erweisen sich seine Geschichten als überlebensnotwendig. Der Autor Saša Staniši musste als Sohn einer Bosniakin und eines Serben selbst als Vierzehnjähriger dem Krieg entkommen und fand in Heidelberg ein neues Zuhause. Das Mannheimer Stadtensemble untersucht seinen in Teilen autobiografischen Roman »Wie der Soldat das Grammofon repariert« auf aktuelle Schnittstellen im Hier und Jetzt und sammelt in Mannheim weitere Geschichten über neue und alte Heimaten, Flucht und Ankommen und das Zusammenleben in einer von vielen Kulturen geprägten Stadt.


Foto: Felix Grünschloß

REGIE Beata Anna Schmutz
BIOGRAFISCHE TEXTE Lea Langenfelder
BÜHNE & KOSTÜM Barbara Lenartz
VIDEO Karolina Serafin
MUSIK Friedrich Byusa Blam
DRAMATURGIE Judith Heese

 

Volksfest – Theaterparcours des Stadtensembles des Nationaltheaters Mannheim, 2018

Eine unheimliche Gondelfahrt, dreihundert schwarze Luftballons, Zuckerwatte die nicht zum Essen bestimmt ist und ein Spiegelkabinett voller Erinnerungen. Menschen, Tiere, Sensationen.

Kommt zu unserem Volksfest der besonderen Art!

In Mannheim allseits bekannt ist die »Mannheimer Mess«. Dieses Fest zur Feier der Stadtgründung ist in der kollektiven Erinnerung der Bevölkerung tief verankert. Die Inszenierung »Volksfest« untersucht daher den Jahrmarkt als Ort städtischer Identitätsbildung und lädt ihre Besucherinnen und Besucher zu einer eigenen Variante des Fests ein.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Beata Anna Schmutz
SZENOGRAFIE & KOSTÜM Nicolas Rauch und Mira Schröder
RECHERCHE UND TEXT Stefan Hornbach mit dem Stadtensemble
VIDEO UND FOTO Karolina Serafin
SOUND Friedrich Byusa Blam
DRAMATURGIE Lea Langenfelder
THEATERPÄDAGOGIK Michaela Krimmer
CHOREOGRAFISCHE BERATUNG Michael Bronczkowski
PRODUKTIONSLEITUNG Alexander Bauer
REGIEASSISTENZ Jessica Weisskirchen
AUSSTATTUNGSASSISTENZ Sophie Lichtenberg